Unsere Mission
Die Dana Society e.V. im Überblick
Die Dana Society e.V. setzt sich dafür ein, Bildungsgelegenheiten und Forschung zu fördern.
Wir inspirieren und unterstützen Individuen und Gemeinschaften in ihrem Streben nach Wissen und Verständnis.




Gemeinsam Bildung gestalten
Treten Sie uns bei!
Willkommen auf unserer Website! Wir freuen uns sehr, dass Sie den Weg zu uns, dem „Bildungsverein zur Förderung der Demokratie und freien Wahlen e.V.“ gefunden haben!
Gerne informieren wir Sie im Folgenden über uns und unsere Aktivitäten.
Wir produzieren in Projektform für unterschiedliche, unseren Wertvorstellungen entsprechenden politischen Vereinigungen und Organisationen Lehr – und Informationsfilme für Iraner, Deutsche und Deutsch-Iraner. Darüber hinaus produzieren wir für die internationale Berichterstattung Filme und Videos auf
Englisch.
- Unsere Projekte sind Film- bzw. Videoprojekt zur Vermittlung politischen Grundlagenwissens, der Förderung gewaltfreier politischer Diskurse, der Information über aktuelle politische Prozesse und zur Völkerverständigung speziell zwischen Deutschen und Iranern.
- Ziele unserer Projekte sind möglichst viele Zuschauer in Deutschland und insbesondere die von internationalen Medien abgeschnittenen Iraner zu erreichen und politisch zu bilden.
- Um diese Ziele zu erreichen, können wir jährlich ca. 30 Sendungen produzieren und in einschlägigen sozialen Netzwerken und Medien z.B. YouTube und Telegram etc. sowie auf unserer eigenen Website veröffentlichen. Als Non-Profit-Organisation haben wir die Möglichkeit, Google Workspace und YouTube kostenlos zu nutzen.
- Unsere Zielgruppen sind in Deutschland lebende Deutsche und Iraner sowie im Iran lebende Iraner. Mit unseren bereits durchgeführten Filmprojekten haben wir zuletzt allein über Instagramm 190.000 Menschen erreichen können. Die reale Zahl über die anderen Medien dürfte weitaus höher liegen!
- Unser Team setzt sich aus Deutschen, Iranern und Deutsch-Iranern zusammen. Alle an den Projektplanungen Beteiligten sind wenigstens der deutschen, der persischen und der englischen Sprache mächtig. Darüber hinaus finden sich in unserem Team Mitarbeiter, die Kurdisch, Aseri, Türkisch und Arabisch sprechen. Wir sind als Verein und teilweise persönlich z.B. mit folgenden Organisationen und Institutionen vernetzt: Tavaana https://tavaana.org/en , ITC https://iran-tc.com/de/hause/ , Center for Human Rights for Iran https://iranhumanrights.org/ , Iran Journal https://iranjournal.org/. Unser Vorstand und unsere ehrenamtlichen Mitarbeiter bestehen aus erfahrenen und teilweise professionellen Politologen, Pädagogen, Psychologen, Fernsehmoderatoren, Politikern, Kameraleuten, Journalisten und Juristen.
- Die Leerstellen, die wir sehen und schließen wollen, sind das fehlende Wissen über den Iran und seine Geschichte in der deutschen wie auch in der deutsch-iranischen Gemeinschaft. Darüber hinaus besteht hinsichtlich politischer Bildung im Iran ein großes Defizit, dem wir ebenfalls mit diesem Projekt entgegenwirken möchten.
- Wir wollen gleichzeitig drei sich in vielen Gesichtspunkten unterscheidende und doch ähnliche Zielgruppen erreichen, dies macht unsere Projekte besonders aufwendig und auf dem Hintergrund unserer speziellen Kenntnisse und Erfahrungen sehr effektiv.
- Wir aktualisieren laufend unsere Konzepte, so dass sie zur politischen Bildung auch anderer durch Theokratie, Autokratie oder Diktatur eingeschränkter Völker genutzt werden können. Wir teilen unsere Erfahrungen und unser Wissen gerne mit Anderen, die für freie Wahlen und Demokratie einstehen!
- Wir halten es für dringend notwendig, unsere Projekte genau zu diesem Zeitpunkt weiterzuführen, da gerade jetzt autokratische Regierungen wie des Russlands, Irans, Syriens und Chinas und Koreas etc. drohen weltweit den Einfluss demokratischer Ideale über die Einschränkung der Presse- und Meinungsfreiheit einerseits und durch die Manipulation der öffentlichen Meinungsbildung demokratischer Länder andererseits zu unterminieren.
- Bei unseren Recherchen stützen wir uns auf Informationen freier und sich im Iran und in der ganzen Welt befindlichen Journalisten, die unter schwierigsten Umständen und hohen Gefahren arbeiten und uns ihre Informationen zur Verfügung stellen.
- Sollte es während der Durchführung unserer Projekte zu einem Zusammenbruch des aktuellen Regimes kommen, so sollen unsere Ziele insofern erweitert werden, als die zu befürchtende Entwicklung hin zu einer Militärdiktatur möglichst in eine Entwicklung hin zu freien demokratischen Wahlen umzulenken wäre.
- Als Qualitätskontrolle und Qualitätssicherung dienen uns Rückmeldungen von Experten anderer Sender und die Einschaltquote, soweit ermittelbar.
Politisches
Die innenpolitische Situation im Iran ist derzeit durch das Abebben der Proteste gegen Armut, Korruption, Willkür des Staatsapparates und Menschenrechtsverletzungen gekennzeichnet. Die Reaktionen der Regierung bestehend aus Repressionen, Bedrohungen, Verhaftungen und Tötungen der Protestler konnte die Wut der Bevölkerung jedoch nicht mindern. Die aktuelle Situation in Syrien lässt eine Neuordnung der Machtverhältnisse in der gesamten westasiatischen Region erhoffen. Es ist abzusehen, dass durch das Erstarken der demokratischen Kräfte in Syrien auch die Demokratiebewegung im Iran einen erheblichen Aufschwung erfährt. Wir verstehen unser Bemühen zum jetzigen Zeitpunkt für einen möglichst friedlichen Übergang zu einer demokratischen Staatsform als unverzichtbar!
Die islamische Regierung verfolgt mit der Unterdrückung des Volkswillens nicht nur das Ziel, dem eigenen Volk den Weg in die Moderne zu versperren, sondern den fundamentalistischen schiitischen Islam mit Gewalt zunächst auf die Nachbarstaaten und schließlich auch auf die ganze Welt zu übertragen. Dabei wird der Schiismus, nach ihrem fundamentalistischen Verständnis ausgelegt und eine Kulturtransformation in historische Vergangenheiten angestrebt.
Die politischen Situationen in Europa und in Westasien sind aktuell durch den Machtwechsel in den USA und die militärischen Aktivitäten Russlands in der Ukraine gekennzeichnet. Während Russland sich aus Syrien zurückzog und dort ein Machtvakuum hinterließ, das vom syrischen Machthaber Assad kaum, jedoch zunächst vom Iran sehr wohl ausgefüllt wurde, formierten sich militante syrische Gruppen, um den letzten verfügbaren Verbündeten der iranischen Mullahs Assad zu stürzen.
Sollten die Auseinandersetzungen und die darauffolgenden Verhandlungen zwischen den unterschiedlichen revolutionären Kräften Syriens tatsächlich eine säkular – demokratischen Regierungsform einleiten, würden die iranischen Mullahs eine weitere Schwächung und gar eine noch stärkere internationale Isolierung erfahren. Zusammen mir den bereits bestehenden Wirtschaftssanktionen hätte diese Schwächung für das islamische Regime unkontrollierbare Folgen!
Nach neueren Untersuchungen unterstützen ca. 41,5% (siehe: https://gamaan.org/infographics/) der iranischen Bevölkerung einen Regimewechsel. Betrachtet man die demographische Entwicklung des Iran, ist deutlich anzumerken, dass nur ein kleiner Teil der jetzigen Bevölkerung die Revolution von 1979 selbst als Zeitzeugen erlebt hat.
Trotz der scharfen Repressalien durch Verhaftung, Verschleppung und Ermordung etc. und der vielseitigen Indoktrinationsversuche über den Schulunterricht, die Zensur und die Abschaltung sozialer Medien oder des gesamten Internets, sind 80% der Bevölkerung dieses Regimes überdrüssig.
Der Krieg in der Ukraine und seine Folgen, zusammen mit den US - Sanktionen und der im kommenden Sommer wieder stark zunehmenden Wasserknappheit werden im Iran zu Hunger und Durst und damit zu breiten Protesten führen. Es ist zu befürchten, dass der Iran zu einem neuen Krisenherd wird.
Schon in den vergangenen 42 Jahren nach der „Islamischen Revolution“ haben bis heute ca. 8,5 Millionen Iraner das Land verlassen. Eine große Anzahl der aus dem Iran Geflüchteten oder Migrierten sind gut ausgebildete Frauen und Männer sowie bildungsnahe Familien mit intellektuellem oder/und politischem Hintergrund. Der Iran leidet unter einem massiven „Braindrain“! Durch die Abwanderung der intellektuellen Eliten wird der politische Islam mehr Raum greifen können, was es durch u.A. unsere Projekte abzufedern gilt.
Das islamische Regime ist durch Machtmissbrauch, Irrationalität und Korruption gekennzeichnet. Fast alle von der Militärischen Garde des Regimes durchgeführten Wasser und Umweltprojekte dienten einzig und allein der Bereicherung der Akteure der Garde. Iran leidet auch aus diesem Grunde unter einem massiven Umweltproblem. Es ist zu befürchten, dass große Teile des Landes um die Mitte des 21. Jahrhunderts unbewohnbar sein werden. Dies würde zu massiven Migrationsbewegungen insbesondere nach Europa führen.
Ziele unserer Projekte
Unsere Projekte sollen sowohl interessierte Deutsche, in Deutschland lebende Iraner, sowie im Iran lebende Iraner ansprechen. Um eine möglichst breite Zuschauerschaft zu erreichen, produzieren wir in einem professionell ausgestatteten Filmstudio möglichst wöchentlich je ein 50 – minütiges Video das in verschiedenen Medien wie z.B. YouTube, X, etc. und auf der eigenen Website veröffentlicht wird.
Die Filme beinhalten je einen aktuellen Nachrichtenteil, einen Diskussions- und Bildungsteil und einen Informationsteil. Die drei Teile stehen in einem ausgewogenen zeitlichen Verhältnis zueinanderstehen, wobei die genaue Zeitbemessung von der aktuellen politischen Situation abhängig sein soll und daher nicht Monate vorherbestimmt werden kann.
Jede Sendung wird in zwei Versionen, je eine mit Nachrichtenteil und eine ohne Nachrichtenteil produziert. Die Versionen mit dem aktuellen Nachrichtenteil sind für die Veröffentlichungen in Internetforen bestimmt. Die Versionen ohne Nachrichtenteil werden Schulen zu Unterrichtszwecken zur Verfügung gestellt. In jeder Sendung wird intensiv über die politische, wirtschaftliche und soziokulturelle Situation im Iran berichtet; dabei werden die Themen Umweltschutz, Atomverhandlungen, die aktuelle Ernährungssituation und die Gesamtpolitische Lage in Westasien hervorgehoben!
1. Eben durch die ideologische Indoktrination und Zensur des iranischen Staatsapparates wird dem iranischen Volk jegliches Wissen über andere Staatsformen als die der islamischen Republik sowie ungefilterte Nachrichten vorenthalten. Außerdem erstickt der islamische Staat jeglichen Identitätsbezug auf die vorislamische Zeit, die Zeit vor der islamischen Revolution und alle Epochen der Demokratiebewegung im Iran
Die im Iran lebende Zuschauerschaft soll mit echten, auf ihren Wahrheitsgehalt überprüfte Nachrichten in und um den Iran versorgt werden. Wir beziehen uns dabei auf unseren eigenen unabhängigen Nachrichtendienst! Darüber hinaus soll ein Bewusstsein für aktuelle weltpolitische und umweltpolitische Themen erzeugt werden.
Der im Iran lebenden Zuschauerschaft soll hiermit außerdem Wissen u.a. über freie Wahlen, Demokratie, Säkularismus und pluralistische Gesellschaften zugänglich gemacht werden. Der Zuschauer soll Informationen über die Geschichte des Iran insbesondere seiner bisherigen säkularen sowie demokratischen und menschenrechtsorientierten Errungenschaften aufgeklärt werden. Um den Zuschauern die Aufdeckung von Fehlinformation und Lügen des Regimes zu erleichtern, wird ein besonderes Augenmerk auf die Aufklärung über die aktuelle Situation in Westasien gelegt.
2. Die in Deutschland lebenden Iraner sind in der Regel von den meisten Nachrichten aus ihrem Heimatland weitgehend abgeschnitten. Über persönliche Kontakte in ihre Heimat können wenige Informationen in das Ausland gelangen. Wegen der hohen Gefährdung der im Heimatland Verbliebenen, wird dies jedoch häufig vermieden.
Die iranischen Einwanderer der letzten 30 Jahre haben das Schulwesen der islamischen Republik mit all seinen Einschränkungen und Indoktrinationen erlebt. Es ist daher davon auszugehen, dass die iranischen Migranten der letzten 30 Jahre ein gewisses Defizit an politischem Wissen haben und daher eine großer Bedarf an politischen Themen in ihrer Muttersprache besteht.
Die in Deutschland lebende iranisch-stämmige Zuschauerschaft soll mit aktuellen Nachrichten aus ihrer Heimat versorgt werden. Darüber hinaus möchten wir ihnen ermöglichen, ihr politisches Wissen zu erweitern. Ziel ist es, sie zum politischen Diskurs zu befähigen und einzuladen.
3. Durch die eingeschränkte Pressefreiheit im Iran dringen kaum wahre Informationen aus dem Iran nach außen. Darüber hinaus besteht in den westlichen Ländern auch unter Politikern immer noch ein verzerrtes und durch Vorurteile bestimmtes Bild über die iranische Bevölkerung, die iranische Kultur und Geschichte. In der Regel wird die Bevölkerung mit dem Regime gleichgesetzt. Beispielsweise wird die Bildungsschicht heute zu einem Großteil vom weiblichen Teil der iranischen Bevölkerung gestellt und der Anteil der Bevölkerung, der sich eindeutig zum Schiismus bekennt, schwindet stätig
Die deutsche Zuschauerschaft soll mit ungefilterten Informationen über den international so wichtigen Akteur Iran und seine Bevölkerung aufgeklärt werden. Deutsche und Europäische Politiker sollen in die Lage versetzt werden, sich durch die von uns ausgestrahlten Nachrichten eine differenzierte Einschätzung über die Lage im Iran verschaffen zu können.


